Prof. Dr. Detlef Kreuz

Tracking Numbers, Teil 2

Vor einiger Zeit hatte ich mit einem Schema geliebäugelt, um die diversen Dokumente zu einem Vorgang zusammenzuhalten. Ich selbst war damals von der Idee begeistert und habe sie für mich eingeführt. Doch was ist daraus geworden?

Nicht viel. Ich habe es größtenteils aufgegeben.

Warum?

Es war mir zu kompliziert und zu aufwändig. Die meisten Aktivitäten sind bei mir offenbar nicht so groß, dass sich die Verwaltung über diese Tracking Numbers lohnt. Vermutlich kann ich die Anzahl parallel laufender Aktivitäten erfolgreich begrenzen und kanalisieren, so dass ich den Überblick behalte. Für die wenigen komplexeren Aktivitäten nutze ich mein persönliches Ticketsystem. Das reicht mir soweit.

Aber für einen Zweck lohnt sich bei mir die Tracking Number: für meine persönlichen Notizen auf Papier. Jedes Blatt Papier wird von mir nicht durchnummeriert. Viel einfacher ist es, statt einer zu verwaltenden Nummer das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit zu schreiben. Selbst wenn ich an vielen Zetteln gleichzeitig schreibe, erhalte ich so eine einfache eindeutige Nummerierung.

Selbst in meinem Notizbuch nutze ich dieses Verfahren, um Seiten zu nummerieren. Damit behalte ich später die Option, die Reihenfolge der Seiten beliebig zu ändern oder diese mit anderen Notizbüchern zusammen zu führen.