Prof. Dr. Detlef Stern

Welche Hilfsmittel sind bei mir in einer Klausur erlaubt?

In den Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Arbeiten sollen die Studierenden nachweisen, dass sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln mit den gängigen Methoden ihres Faches Aufgaben lösen und Themen bearbeiten können. In der Klausur soll ferner festgestellt werden, ob sie über notwendiges Grundlagenwissen verfügen.

Dieses Zitat aus der Studien- und Prüfungsordnung (§10) gibt den Rahmen vor: begrenzte Hilfsmittel.

Daher gilt für Klausuren meiner Veranstaltungen diese Begrenzung:

  • Nehmen Sie Ihren Kopf mit! Das ist manchmal schwieriger als erwartet.
  • Etwas zum Schreiben sollten Sie besser auch dabei haben. Idealerweise Kugelschreiber und Bleistift/Anspitzer/Radierer. Letztere z.B. für kleine Ideenskizzen.
  • Sie dürfen genau ein von Ihnen selbst handschriftlich beschriebenes Blatt im Format DIN-A4 (Vorder- und Rückseite) verwenden. D.h. ein eigener (!) Spickzettel ist erlaubt. Explizit nicht erlaubt, sind bedruckte oder kopierte Blätter.
  • Für die Klausur zur Veranstaltung "Programmierung 1" wird zusätzlich eine Java-Referenzkarte gestellt. Deren Inhalt können Sie den Vorlesungsunterlagen entnehmen.

Mehr ist nicht erlaubt.

Zu wenig? Sie wollen z.B. alle Fachbücher zur Verfügung haben? Hmm, zum einen kann dies der Prüfungsordnung widersprechen. Zum anderen sollten Sie überlegen, was ein größerer Umfang an erlaubten Hilfsmitteln für Auswirkungen auf Inhalt und/oder Umfang der Klausurfragen hat.

Übrigens, das Erstellen eines Spickzettels hat positive Auswirkungen auf Ihren Lernerfolg. Im Idealfall können Sie sagen: "ich hatte mir einen Spickzettel erstellt, brauchte ihn aber gar nicht". Ist doch besser als: "ich hatte mir keinen Spickzettel erstellt, hätte aber einen gebraucht".

Kleiner Tipp: warum erstellen Sie zur Nachbereitung jeder Unterrichtsstunde nicht gleich einen Spickzettel, äh eine Zusammenfassung, des frisch Gehörten?